Zuversicht in Corona-Zeiten

Nicht in Panik geraten - die Gefahr aber auch nicht klein reden! Ein Plädoyer für die Zuversicht!

Hallo, Ihr lieben Leute,

vor 14 Tagen haben wir die Fastenzeit mit einem Gottesdienst zum Thema: „Zuversicht! 7 Wochen ohne Pessimismus“ eröffnet! Tja – und dann kam das Corona-Virus und ließ den Menschen das Herz in die Hose rutschen und öffnete wildwuchernden Unheilsszenarien Tor und Tür. Kein gutes Klima für die Zuversicht! Dabei wäre Zuversicht sicherlich genau das, was uns allen jetzt guttun würde. Deshalb erinnere ich gerne noch mal an die kleine Froschgeschichte aus dem Gottesdienst vom 1. März: 

Drei Frösche fallen in den Sahnetopf! Der Pessimistenfrosch, der ja schon immer gewusst hat, dass alles mal in der Katastrophe endet, geht sang- und klanglos unter. Aber auch der Optimistenfrosch, der die Gefahr nicht sehen will und auf wundersame Rettung hofft, geht unter. Der zuversichtliche Frosch aber behält einen kühlen Kopf und strampelt sich ab – bis die Sahne zur Butter wird und er sich aus dem Topf retten kann. 

Ich finde: das ist auch ein gutes Gleichnis für unseren Umgang mit Corona: Nicht in Panik geraten – aber die Gefahr auch nicht kleinreden. Stattdessen besonnen und mit Augenmaß tun, was nötig und möglich ist. Und im Übrigen durchaus auch die Chancen sehen, die in dieser Krise stecken: z.B., dass eine (erzwungene) Unterbrechung unserer gewohnten Wirtschafts- und Vergnügungsabläufe keine Katastrophe, sondern vielleicht sogar ganz heilsam sein kann. Darum, Ihr Lieben: Bleibt zuversichtlich!

Liebe Grüße von Pfr. Bernhard Zeller