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| Nachdem im Jahre 1873 die Festungsmauern
der Stadt Erfurt aufgelassen worden waren, entstand in
kurzer Zeit im Norden der Stadt ein Industrie- und Wohngebiet,
dessen Gemeindeglieder der Kirchgemeinde ST. JOHANNIS,
auch Augustinergemeindeaußenbezirk genannt, zugeordnet
wurden. |
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| 1883 |
400. Geburtstag Martin Luthers
- erste Gedanken zum Bau einer "Lutherkirche". |
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| 1904 |
Zur Betreuung des Außenbezirkes
wird Pf. Eger als 3. Pfarrer der Augustinergemeinde angestellt. |
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| 1905 |
5.März: Gründung
des "Kirchbauvereins Johannesvorstadt" mit dem
Ziel, die finanzielle Basis zum Bau einer Kirche zu schaffen. |
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| 1907 |
Pfarrer Otto Breithaupt wird
für die Johannesvorstadt angestellt. Eine Predigtstätte
wird in der Kleinkinderbewahranstalt Yorkstraße
(Rosa-Luxemburg-Straße) eingerichtet. |
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| 1910 |
Wahl Pfarrer Klapproths zum
4.Pfarrer der Augustinergemeinde. |
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| 1913 |
Durch Spenden und Zuwendungen
sind umfangreiche Mittel zum Bau der Kirche und eines
Gemeindehauses aufgebracht worden. Als erstes wird das
Gemeindehaus in der Gerberstraße gebaut. |
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| 1914 |
24.Mai: Einweihung des Gemeindehauses;
es ist das erste seiner Art in Erfurt. Bis 1927 ist es
ein Zentrum volkskirchlicher Aktivitäten, besonders
in der Jugendarbeit, und dient gleichzeitig als Gottesdienststätte.
Den Kirchbau verhindert der erste Weltkrieg. |
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| 1917 |
10.November: anläßlich
des 400.Jahrestages der Reformation erfolgt die formale
Grundsteinlegung zum Bau der Lutherkirche. |
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| 1921 |
1.Januar: Offizielle Teilung
der Augustinergemeinde. Feierliche Einführung der
Pfarrer Breithaupt und Klapproth als Pfarrer der neugegründeten
Luthergemeinde. |
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| 1926 |
19.Mai: Im Ergebnis eines
Kirchbauwettbewerbs wird der Entwurf des Architekten Peter
Jürgensen aus Berlin-Charlottenburg angenommen.
7.Juni: "Erster Spatenstich" zum Bau der Kirche. |
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| 1927 |
10.Dezember: Einweihung der
Lutherkirche |
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| 1928 |
3.Juni: Einweihung der durch
den Hoforgelbaumeister Wilhelm Rühl aus Zörbig
gebauten Orgel. |
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| 1930 |
Bau des Pfarrhauses |
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| 1939 |
2.Weltkrieg: Die Lutherkirche
wird durch Kriegseinwirkungen beschädigt. Bei der
Wiederinstandsetzung wird die Dachzone einfacher und wetterfester
gestaltet. |
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| 1955 |
Pfarrer Wolfgang Breithaupt
wird Nachfolger Otto Breithaupts. |
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| 1956 |
Pfarrer Kolditz wird Nachfolger
Pfarrer Klaproths. |
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| 1965 |
Die Außenfassade der
Kirche wird neu verputzt. |
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| 1975 |
Pfarrer Heinrich wird Nachfolger
Pfarrer Kolditz. |
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| 1978 |
Pfarrer Hoffmann wird der
Nachfolger von Pfarrer Breithaupt. Übergabe des Gemeindehauses
an das Posaunenwerk der Kirchenprovinz Sachsen.
Schrittweise Umgestaltung der Lutherkirche zum Gemeindezentrum.
Gewinnung von fünf neuen Räumen; Erneuerung
der Heizung, des Fußbodens, der Beleuchtung, der
Fenster, Farbgestaltung durch Horst Jährling-Weimar;
Einbau einer Verstärkeranlage; Umgestaltung der Eingangszone.
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| 1983 |
9.Mai: Feierliche Wiedereinweihung
der renovierten Lutherkirche. Die Festpredigt hält
Senior Lauszat. |
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| 2001 |
Die Kirchengemeinde kooperiert
mit der Martinikirchengemeinde in einem Kirchspiel, d.h.
beide Kirchengemeinden bleiben die evangelischen Zentren
in ihren Stadtteilen, sind aber im geschäftlichen
Bereich zusammengefasst und werden deshalb von einem Gemeindekirchenrat
geleitet. |
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